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Doris Tatzel

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In einer der schönsten Gegenden Bayerns bin ich 1974 auf die Welt gekommen und bis zum heutigen Tag genieße ich das Leben im Chiemgau am Chiemsee, dem bayerischen Meer.

Mit dem Marfan Syndrom kam ich zum ersten Mal in Kontakt als mein Vater die Diagnose erhielt. Daraufhin wurden auch wir (meine Schwester und ich) untersucht und haben erfahren, dass wir ebenfalls von Marfan betroffen sind. Bis zum heutigen Tag habe ich viele positive, aber auch negative Erfahrungen gemacht. Wenn heute jemand zu mir sagt: "Ich habe Angst" oder "Ich bin froh, dass mein Alltag so gut funktioniert", kann ich dies sehr gut nachfühlen, denn aufgrund meiner drei Herzoperationen und die ständigen Arzttermine habe ich Einiges erlebt und bin durch alle Höhen und Tiefen gegangen die man in Krankheit und Gesundheit gehen kann.

Ich durfte verschiedenste Menschen kennenlernen und von ihnen lernen, wie man mit Marfan das Leben trotz Einschränkungen genießen kann.

Meine Freizeit habe ich meiner Gesundheit angepasst und ich genieße mein Leben so gut es geht. Meine große Leidenschaft ist das "Stricken" und "Handarbeiten" – es macht mir Spaß etwas selbst zu entwerfen und entstehen zu lassen. Auch Radfahren und Segeln freuen mich und wenn es auf Reisen geht bin ich immer gerne mit dabei.

Mein Traum für die Zukunft ist es, meine Energie und mein positives Denken an andere Menschen weiterzugeben und ihnen dadurch zu zeigen, dass das Leben lebenswert ist und es sich lohnt zu lachen und glücklich zu sein!

"Ich versuche jeden Tag so zu leben und zu erleben, dass ich am Abend zufrieden bin."

- Doris Tatzel -

Miriam Blazek

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Geboren am 12.06.1986 im schönen Schaumburg/Niedersachsen als älteste von fünf Kindern. Bis zu meinem 8. Lebensjahr war alles irgendwie völlig normal, außer vielleicht, das ich etwas größer war als alle anderen Kinder. Wir wurden in der Schule damals noch vom Amtsarzt untersucht, ob wir geimpft und gesund sind. Dabei hörte der Arzt ein Geräusch beim Herzen und schickte mich zu einem Kardiologen, der dann die Diagnose Marfan stellte, nachdem er sich auch meine Mutter anschaute. Diese wusste auch nicht, was mit ihr los ist und das mit 28. So kam die Diagnose in die Familie und auch zwei meiner vier Geschwister hat die Diagnose Marfan. Mit 13 Jahren wurde nach einem Zusammenbruch bei mir noch ein Long-Q-T-Syndrom festgestellt, woraufhin ich einen Defi an der Medizinischen Hochschule Hannover bekam.

Heute schränkt mich das Marfan nicht so sehr ein im Alltag. Zwar arbeite ich nicht in meinem erlernten Beruf als Ergotherapeutin, jedoch hab ich einen Beruf gefunden, der mir tagtäglich viel Spaß bereitet und ich habe mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun.

Auch in meiner Freizeit lasse ich es meistens ruhig angehen. Ich liebe es, Serien zu schauen, zu lesen, aber auch zu Reisen kann ich nicht Nein sagen.

"Ich lebe und das ist auch gut so, da kann mich auch keine Krankheit von abhalten."

- Miriam Blazek -

Roland Bergmann

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